Virtuelles Datenschutzbüro

Ein Informationsangebot der öffentlichen Datenschutzinstanzen
Virtuelles Datenschutzbüro
  1. Zehn Jahre Informationsfreiheit: Behörden brauchen zu lange für Informationsgesuche
    In Deutschland hat jeder Bürger dank des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) das Recht, auf Antrag Informationen und Unterlagen von Bundesbehörden zu erhalten. Dabei kann es zum Beispiel um die Einsicht in eine Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages gehen. Solche IFG-Anfragen sollen eigentlich in einer Frist von einem Monat bearbeitet werden. Das schaffen im Durchschnitt allerdings nur … Weiterlesen Zehn Jahre Informationsfreiheit: Behörden brauchen zu lange für Informationsgesuche
  2. Yahoo-Hacker wurden angeblich nicht staatlich unterstützt
    Die Hacker hinter einem der bisher größten Datenabgriffe, der Ende 2014 Yahoo erwischte, sollen nicht von staatlicher Seite unterstützt worden sein. In diesem Punkt widerspricht die Sicherheitsfirma InfoArmor Yahoos Sicherheitswarnung, in der dies behauptet wurde. Stattdessen handele es sich um eine kriminelle Gruppe aus Osteuropa namens „Group E“. Eigenen Angaben zufolge liegt InfoArmor ein Teil … Weiterlesen Yahoo-Hacker wurden angeblich nicht staatlich unterstützt
  3. BayLfD: Wiedereinführung der Regelanfrage für angehende Richterinnen und Richter („Radikalenerlass“): ein Schritt in die falsche Richtung!
    Der Ministerrat hat beschlossen, bei Bewerbungen um Richterstellen in Bayern die sogenannte Regelanfrage beschränkt wieder einzuführen. Die Regelanfrage ermöglicht vor jeder Einstellung eine routinemäßige Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz. Dort wird nach Erkenntnissen gefragt, die auf eine verfassungsfeindliche Gesinnung schließen lassen. Die bereits früher praktizierte – auch unter dem Stichwort „Radikalenerlass“ bekannte – Regelanfrage wurde … Weiterlesen BayLfD: Wiedereinführung der Regelanfrage für angehende Richterinnen und Richter („Radikalenerlass“): ein Schritt in die falsche Richtung!
  4. BND verschwieg NSA-Zugriff auf Überwachungskameras
    Schon 2005 soll der Bundesnachrichtendienst (BND) laut Medienberichten in Überwachungskameras für Hochsicherheitsbereiche eine Hintertür entdeckt haben, die der US-Geheimdienst NSA gezielt für Spionagezwecke einsetzt. Der BND verschwieg die Sicherheitslücke allerdings vor dem Verfassungsschutz und anderen deutschen Behörden aus Angst vor politischen Konsequenzen. Erst 2015 erfuhr der Verfassungsschutz von den Hintertüren, die der Hersteller NetBotz von … Weiterlesen BND verschwieg NSA-Zugriff auf Überwachungskameras
  5. Internet der Dinge: Vernetzte Geräte weisen schwere Datenschutz-Mängel auf
    Im internationalen Test der OECD-Datenschutzvereinigung Global Privacy Network (GPEN) sind die meisten vernetzten Geräte durchgefallen. Intelligente Dinge wie vernetzte Zahnbürsten, Fitnessarmbänder oder mobil gesteuerte Spielzeuge sammeln demnach erhebliche Mengen an personenbezogenen Daten und führen sie zum Teil gezielt zu Profilen zusammen. Die Schutzvorkehrungen, wie verschlüsselte Übertragungswege und Speicherorte, seien in der Regel nur mangelhaft. Das … Weiterlesen Internet der Dinge: Vernetzte Geräte weisen schwere Datenschutz-Mängel auf
  6. Datenschutzbeauftragter untersagt Facebook WhatsApp-Daten zu sammeln
    Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar hat Facebook per Verwaltungsanordnung den Transfer der WhatsApp-Daten verboten. Bereits übermittelte Daten seien zu löschen. Die 35 Millionen WhatsApp-Nutzer müssten selbst entscheiden dürfen, ob ihr Konto mit dem sozialen Netzwerk verbunden wird oder nicht. Das sei nicht passiert. Facebook habe bei der Übernahme von WhatsApp vor zwei Jahren zugesichert, dass die … Weiterlesen Datenschutzbeauftragter untersagt Facebook WhatsApp-Daten zu sammeln
  7. Infografik: Was weiß Facebook über seine Nutzer?
    Netzpolitik.org verweist auf einige englischsprachige Infografiken der Firma „Vound-Software“, die aufzeigen sollen, welche Daten Facebook von seinen Nutzern sammelt und wie die Privatsphäre-Einstellungen des Online-Netzwerkes am besten zu justieren sind. Die Grafiken veranschaulichen unter anderem Wie andere Nutzer Informationen über einen verbreiten Geräteinformationen, die Facebook erhält Welche Daten eine Zahlung mittels Facebook verrät Passend dazu … Weiterlesen Infografik: Was weiß Facebook über seine Nutzer?
  8. Facebooks „Messenger“ erlaubt verschlüsselte Kommunikation, wenn man sie aktiviert
    Facebooks Kurznachrichten-App „Messenger“ kann jetzt wie „WhatsApp“ auch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und schützt so den Inhalt der Textgespräche vor dem Mitlesen Dritter, vor Geheimdiensten und Kriminellen also, die sich wie auch immer Zugang zu den Nachrichten verschafft haben, aber auch vor dem Sozialen Netzwerk selbst. Allerdings ist die Funktion standardmäßig deaktiviert. Nutzer müssen also selbst aktiv werden … Weiterlesen Facebooks „Messenger“ erlaubt verschlüsselte Kommunikation, wenn man sie aktiviert
  9. Experten fordern Nachbesserung bei der EU-Datenschutz-Grundverordnung
    Laut Expertenmeinung ist der neue europäische Datenschutz in weiten Teilen wirkungslos, weil er einerseits zu abstrakt formuliert sei und zu viele Ausnahme zulasse, sodass die Risiken der Informationstechnik nicht ausreichend erfasst seien. Andererseits würden wichtige Anwendungsfelder einfach ignoriert, wie etwa Soziale Netzwerke und die Bereitstellung von Speicherleistung und Rechenkraft übers Internet (Cloud Computing). Darüber hinaus … Weiterlesen Experten fordern Nachbesserung bei der EU-Datenschutz-Grundverordnung
  10. Anordnung gegen Massendatenabgleich zwischen WhatsApp und Facebook
    (hmbbfdi, 27.9.2016) Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat eine Verwaltungsanordnung erlassen, die es Facebook ab sofort untersagt, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Facebook wird ferner aufgegeben, bereits durch WhatsApp an das Unternehmen übermittelte Daten zu löschen. Facebook und WhatsApp sind selbstständige Unternehmen, die die Daten ihrer jeweiligen Nutzer auf … Weiterlesen Anordnung gegen Massendatenabgleich zwischen WhatsApp und Facebook



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